Die Gitarrenklasse 6c zu Gast in der Seniorenresidenz Niederfeld

 

Am 20. 12. 2017 gab die Gitarrenklasse 6c ein kleines Weihnachtskonzert in der Seniorenresidenz Niederfeld.  Die Idee dazu stammte von der Bezirksbeirätin Frau Brigitte Müller-Steim. Schnell war ein Termin gefunden und am 20.12.2017 begrüßte Frau Heinle von der Seniorenresidenz 17 aufgeregte junge Gitarristen.

Das kleine Programm bestand aus einem mehrstimmigen Satz aus der Renaissance sowie einigen Weihnachtsliedern. Die Seniorinnen und Senioren waren ein aufmerksames und sehr dankbares Publikum. Allen hat dieses kleine Vorspiel große Freude bereitet und vielleicht gibt es im nächsten Jahr eine Wiederholung.

 

„Der schlimmste Tag in meinem Leben war der Tag der Deportation nach Auschwitz.“

Über dies und noch vieles mehr berichtete Herr Heinz Hesdörffer am Donnerstag, 23. November 2017 den 10. Klassen unserer Schule.

 

Herr Hesdörffer ist Zeitzeuge und Überlebender des Holocaust. Trotz seiner 94 Jahre (er ist Jahrgang 1923) ist er noch immer zum Gespräch mit Schülerinnen und Schülern bereit. Wenn er erzählt, ist es still im Raum und alle hören gebannt zu, wie er über sein Leben und seine Erfahrungen berichtet.

 

Als junger Mann überlebte er die Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz, überstand Zwangsarbeit und Arbeitslager. Heute lebt er nach sechzig Jahren in Südafrika und sechs Jahren in New York wieder in Frankfurt und ist aktiv engagiert in der Zeitzeugenarbeit mit Jugendlichen.

 

 

Mehr Informationen zu Herrn Hesdörffer findet man in seinem Buch „Bekannte traf man viele“, im Film über sein Leben „Schritte ins Ungewisse“ oder unter http://die-quellen-sprechen.de/Heinz_Hesdoerffer.html – dort gibt es auch Audio-Dateien aus Gesprächen mit ihm.

 

„Dass nie eine Mutter mehr ihr Kind beweint“.

„Dass nie eine Mutter mehr ihr Kind beweint“. Unter dieses Motto haben wir den diesjährigen Volkstrauertag gestellt.

Dieser Satz ist in leicht abgewandelter Form zu lesen am Mahnmal gegen Krieg und Faschismus in der Kriegsgräberstätte Golm auf der Insel Usedom. Es ist ein Satz, der dieses so notwendige „Nie wieder“ enthält. Nie wieder Krieg; nie wieder massenhaftes Sterben von Soldaten; nie wieder sinnloses Opfern von Menschenleben. Damit nie wieder eine Mutter ihr Kind beweinen muss.

In der Tradition des Volkstrauertages hat es sich bewährt, dass wir zugleich der Toten der beiden Weltkriege gedenken, dass wir aber auch in die Gegenwart blicken und unser „nie mehr“ auch aussprechen im Hinblick auf die Mütter – und Väter – die in unserer heutigen Zeit ihre Kinder durch Krieg, Terror und Gewalt verlieren. Deshalb haben sich die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Wundt-Realschule, unterstützt durch Organisation von Frau Tilch-Frank, am Volkstrauertag beteiligt und diesen durch Texte, Musik der Gitarrenklasse unter der Leitung von Schulleiter Harald Bernhart und aktives Wirken und Beten beteiligt. Herr Pfarrer Hanel, der auch Religionslehrer an der Wilhelm-Wundt-Realschule ist, war sehr dankbar für die Unterstützung und das Mitwirken aus unserem Hause.  Unter diesem Kurzbericht finden sich Bilder unseres Teams, welches aktiv war.

Einen ausführlichen Bericht wird es im alljährichen Jahresbericht der Wilhelm-Wundt Realschule geben.

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Letzte Aktualisierung:

31.03.2020