Suchtvereinbarung WWRS

 

Diese Suchtvereinbahrung regelt den Umgang mit Schülern/Innen, von denen bekannt wird, dass sie Suchtmittel konsumieren, erwerben, oder damit handeln. Sie soll eine Hilfestellung für alle Beteiligten sein und dem Schutz der Mitschüler/Innen und der Schulgemeinschaft dienen.

 

  1. Alle Anzeichen und Hinweise auf Missbrauch von Sucht und Rauschmitteln sind ernst zu nehmen und im Interesse aller Beteiligten dem Suchtpräventionslehrer/ In mitzuteilen. Im Gefährdungsfall kann sich jeder Schüler/In auch an einen Lehrer seines Vertrauens wenden. Die angesprochene Lehrkraft sichert dem /der Schüler/In Vertraulichkeit zu.
  2. Wenn sich Hinweise auf Suchtmittelkonsum oder Handel mit Suchtmitteln ergeben, führt der /die Suchtpräventionslehrer/In, oder ein anderer Lehrer, dem der Schüler / die Schülerin  vertraut mit dem Betroffenen ein Gespräch. Es gehört zu den wesentlichen erzieherischen Aufgaben des Lehrers, den Schüler darin zu unterstützen sich aus seiner Abhängigkeit zu befreien bzw. mit seinen Problemen fertig zu werden und im Rahmen seiner Möglichkeiten der Gefahr entgegenzuwirken.
  3. Dem Schüler/ der Schülerin kann ein Lehrer oder ein Vertrauensperson beigeordnet werden, der ihm/ihr hilft unterstützende Maßnahmen zu finden und zu ergreifen.
  4. Verdichten sich die Hinweise, dass der Schüler weiterhin gefährdet ist, ist die Schulleitung zu informieren.
  5. Die Schulleitung berät zusammen mit dem Lehrer des Vertrauens dem Klassenlehrer und dem/ der Suchtpräventionslehrer/In welche Maßnahmen erforderlich sind. Darüber wird mit dem betroffenen Schüler/ Schülerin ein Gespräch geführt. Die Eltern in geeigneter Weise und in angemessener Frist informiert und beraten. Dem Schüler / der Schülerin dürfen keine schulischen oder persönlichen Nachteile erwachsen.
  6. Besteht der Eindruck, dass der Schüler/ die Schülerin von Suchtmitteln abhängig ist und ihm/ ihr die Schule nicht helfen kann, wird er/ sie verpflichtet, eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen. Die Kontaktaufnahme wird überprüft.
  7. Bei Nichterfüllung der Auflagen oder direkter Gefährdung der Mitschüler/Innen werden Erziehung - und Ordnungsmaßnahmen gemäß § 90 Schulgesetz eingeleitet.
  8. In besonders schweren Fällen von Suchtmittelmissbrauch (gewerbsmäßigem Handel, Bandenbildung usw.) wird die Polizei eingeschaltet.

 

Diese Vereinbahrung wurde vom Elternbeirat, der Schulkonferenz, dem Lehrerkollegium und der Schülervertretung der WWRS erarbeitet und genehmigt und gilt mit dem Beginn der Schuljahres 2016/17.

 

 

 

Wilhelm-Wundt-Realschule
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(!!!Wichtiger Hinweis!!! Die E-Mail-Adresse bitte weder für Krankmeldungen/Entschuldigungen, noch für explizite Schulleiter-Anfragen wie Bewerbungen oder Schulanfragen verwenden. Vor allem letztere müssen vom Sekretariat oder der Schulleitung geklärt werden - eine Bearbeitung über die Homepage ist NICHT möglich!)

Letzte Aktualisierung:

08.10.2018